Eröffnung Dorota Gawęda und Eglė Kulbokaitė

Eröffnung im Fri Art und WallRiss, Freiburg

Für ihre erste Schweizer Einzelausstellung verwandeln Eglė Kulbokaitė (*1987, Kaunas Basel) und Dorota Gawęda (*1986, Lublin / Basel) die Kunsthalle in einen Empfangsort, der auf unsere aktuellsten Ängste reagiert. Sein Umfeld erhält die Gestalt einer in einzelne Teile zerlegten Fiktion, in der sich Theorie des Öko-Feminismus, urbane Legenden, Hexenprozesse, Bezüge zu geografischen Markierungspunkten und drohendes ökologisches Drama vermischen. Die Besucherin und der Besucher werden mit Projektionen, Klängen, Gerüchen, Lichteffekten, Objekten und Texten direkt angesprochen und angeregt. Erzählt werden Geschichten, die Fragen zur Aufteilung des Natürlichen und des Technologischen, des Archaischen und des Futuristischen, des Realen und seiner Mediatisierung aufwerfen. Der spekulative Aspekt der Fiktion, das "Als ob", untersucht unser Verhältnis zur Wahrheitsherstellung. Die Instabilität der Körper, die durch Krisen der Identität und der Ökologie gehen müssen, wird mit Verweisen auf populäre Genres wie Sci-Fi und Horror widergespiegelt.

Das Projekt geht über die Mauern von Fri Art hinaus und schliesst eine Installation im WallRiss mit ein. Der Kunstraum wird den Künstlerinnen als Dreh- und Produktionsort dienen, von wo aus das Projekt sich in der Stadt verbreiten wird – als Gerücht und Duft, der sich in ganz Freiburg ausbreitet...

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