Stéphane Dafflon

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Stéphane Dafflon

Im Grunde stellt die Gestaltung am Computer das primäre Werkzeug von Stéphane Dafflon dar, noch vor der Malerei. Dieser Nähe zu den Methoden des industriellen Designs verdanken seine Werke – Malerei auf Leinwand, Wandgemälde, Installationen und Objekte – ihre visuelle Stärke, die formale Präzision und ihre systematische Bezeichnung. Sie funktionieren als Synthese einer am Computer entworfenen Welt, die dabei längst das formale Erbe einer einstmals heroischen, von den Ideen des Modernismus durchsetzten Abstraktion umgesetzt hat. Die Gemälde von Stéphane Dafflon entziehen sich der üblichen Definition der Malerei, die als zweidimensional und statisch charakterisiert wird. Die gemalten Formen bringen eine gewisse Rehabilitierung der Tiefe mit sich, die Brüche in den grossvolumigen Stücken scheinen die Bewegungsströme zu orchestrieren, die Reihenfolge der Blickpunkte ergibt sich aus dem Ausstellungsraum mit seinen jeweiligen Rhythmen und Beschleunigungen. „Natürlich gibt es Musik“, wie Jeff Rian in einem Essay ber Stéphane Dafflon beiläufig bemerkt. Natürlich, denn der Ursprung dieses visuellen Universums wie auch seine Ausläufer scheinen in anderen Registern zu liegen, vor allem in musikalischen, aber auch in choreografischen und gestischen, so intim erscheint die Beziehung zwischen den Werken und den möglichen Bewegungen, die sie erzeugen oder andeuten.

MIT DER UNTERSTÜTZUNG VON Loterie Romande, Agglomeration Freiburg, Kanton Freiburg, Migros Kulturprozent, Ernst Göhner Stiftung, Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung, Affaires culturelles de l’État de Vaud.

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