Produktivität, Effizienz, Rationalisierung: Die Terminologie der Arbeitswelt hat längst in den Alltag des normalen Bürgers Einzug gehalten und beansprucht immer in rasanterer Form vermehrt Raum und Besitz. Diese Standardisierung betrifft nicht nur Objekte, sondern auch das menschliche Verhalten, das in unserer kontrollbesessenen und stets antizipierenden Gesellschaft zunehmend "glatt gebügelt" und uniform wird. Die Unternehmenssprache und ihre Derivate - visuell, text- oder verhaltensbezogen - wird zu einem gemeinsamen Rüstzeug, einer geteilten Beklemmung und schliesslich zu einer neuen Populärkultur. Die Ausstellung Corporate Everything untersucht, in welcher Art die künstlerische Produktion und die Künstlerfigur sich - inmitten von Recycling, Vergessen und Mimikry - dieser Frage in verschiedenster Form annimmt oder sich davon distanziert.

MIT DER UNTERSTUETZUNG VON Loterie Romande, Coriolis Promotion, Kanton Freiburg, Migros Kulturprozent, Culturesfrance.

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