Collection Röthlisberger | Miroirs – Spiegel

Trix und Robert Haussmann begannen ihre Zusammenarbeit im Jahre 1967. Mit ihrem kritischen und ironischen Arbeitsansatz hinterfragen sie seitdem die ästhetischen Konventionen von Design und Architektur. In den 1960er-Jahren entwickelten sie eine in der Schweiz einmalige Sprache, nahe an jener des damals aufkommenden Postmodernismus und des italienischen Radical Designs.

Die Rolle einer Kunsthalle als Labor und jene der Haussmanns als Architekten brachte Fri Art wie selbstverständlich auf die Idee eines fiktiven Auftrags zur Überarbeitung der Räume des oberen Stockwerks. Ihre Antwort darauf ist eine grossflächige Installation zur optischen „Störung“ dieser Räume mit Spiegeleffekten. Sie steht im Dialog mit älteren Werken, wie beispielsweise mit dem berühmten Neon Stuhl von 1967 – ein bahnbrechendes Werk des Anti-Designs – oder mit einer Serie von Möbelstücken der Jahre 1978 bis 1992 der Kollektion Röthlisberger. Die Ausstellung gibt den Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit, die formellen und theoretischen Betätigungsfelder der Haussmanns zu entdecken.

Als Auszeichnung für ihre aussergewöhnlichen Leistungen erhielten sie 2013 den Eidgenössischen Preis für Design.

Link zu einem Videoclip

Partner:

Röthlisberger Kollektion
Forme & Confort
Collaud & Criblet
Polydec
Glas Trösch
Yatus

Förderer:

Fondation Nestlé pour l’art
Migros pour-cent culturel
Etat de Fribourg
Agglo Fribourg
Loterie Romande
Pro Helvetia
Ville de Fribourg
Fondation Göhner

Medienpartner:

La Liberté
Freiburger Nachrichten
Espaces Contemporains
Form.de

Curator(s)
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Pressemitteilung