Fri Art nimmt seinen Betrieb Ende der 70er-Jahre auf. An der ambitionierten Ausstellung Fri-Art 81, die im Rahmen der Festlichkeiten zum 500. Jahrestag des Beitritts von Freiburg zur Eidgenossenschaft stattfand, werden im Gebäude des ehemaligen Priesterseminars in Freiburg Werke von rund sechzig Kunstschaffenden aus der Schweiz und dem Ausland gezeigt. In der Folge präsentiert Fri Art unter dem Titel Fri-Art made in Switzerland in New York eine Ausstellung an fünf verschiedenen Orten. Es dauert aber noch mehrere Jahre, bis Fri Art endlich einen eigenen Raum für seine Ausstellungen erhält: 1990 stellt die Stadt einen Teil einer alten Fabrik – in späteren Jahren ein Nachtasyl – in der Nähe des Schwimmbads Motta in der Altstadt zur Verfügung. 

Die Kunsthalle hat stets versucht, eine Vermittlerfunktion zwischen den jüngsten Entwicklungen der schweizerischen und internationalen Kunstszene und dem Publikum einzunehmen.